Simone - Hauswald - Biathlon - Sport - Wintersport - Sportlerin

Biathletin Simone Hauswald

DaS lEbEn IsT vIeL zU kUrZ fÜr EiN lAnGeS gEsIcHt. Sponsor

Wer ich bin...

Bild

Name, Vorname: Hauswald, Simone (geb. Denkinger)
Geburtsdatum: 03.05.1979
Wohnort: Schönwald
Verein: SC Gosheim
Größe: 169 cm
Gewicht: 56 kg
Beruf/Ausbildung: Soldatin auf Zeit bis 2012. Derzeit in der Berufsförderung  Familienstand: verheiratet
Biathlon seit: 1990 bis 2010
ehemalige Trainer: Steffen Hauswald/Uwe Müssiggang

 

 

Karriere: 

Mit 6 Jahren stand ich zum ersten auf den Langlaufski und vier Jahre später nahm mich mein Papa mit ins Biathlontraining. Das hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich das einzige Mädchen unter lauter Jungs war. Bis zur 10. Klasse besuchte ich das Progymnasium Gosheim-Wehingen, an dem ich 1995 die Mittlere Reife machte. Bis dahin habe ich immer zu Hause und ab 1994 am Biathlonzentrum in Gosheim trainiert. Anschließend bin ich zum neuen Schuljahr nach Furtwangen aufs Skiinternat (SKIF) gewechselt (dort war ich mal wieder das einzige Mädchen), um dort  Schule und Sport unter einen Hut zu bringen. Die Koordination lief dort sehr viel besser und ich bekam während des Winters täglich meinen Unterrichtsstoff zugefaxt- wo auch immer ich mich befand. Somit verpasste ich relativ wenig. Allerdings war natürlich sehr viel Disziplin gefordert. Zu meiner SKIF-Zeit waren  auch Martin Schmitt und Georg Hettich gemeinsam mit mir dort. 1998 habe ich erfolgreich mein Abitur bestanden und mich dazu entschlossen, ein Freiwilliges Soziales Jahr im örtlichen Krankenhaus zu absolvieren. Dieses eine Jahr war sehr interessant für mich- auch einmal die andere Seite des Lebens zu sehen. Die Erfahrungen sind mir bis heute geblieben. Nach diesem Jahr habe ich mich dann dazu entschlossen, zur Bundeswehr in die Sportfördergruppe zu gehen, worüber ich sehr dankbar bin. Als dreifache Junioren-Weltmeisterin(1998 und 1999) lief ich in meiner ersten Weltcup-Saison 2002/03 regelmäßig unter die besten 20. Bei den Weltmeisterschaften 2003 und 2004 gewann ich jeweils die Bronzemedaille mit der Staffel und lief beide Male nur knapp an einer Einzelmedaille vorbei (4.Platz). Die kommenden Jahre waren geprägt von einem Auf und Ab. Die Saison 2005/06 war bis dato die beste für mich- obwohl ich in Turin nur als Ersatzfrau dabei war. Das war sehr hart für mich. Dann hatte ich wieder eine weniger gute  Saison, in der mich eine Verletzung oder eine Erkältung von guten Ergebnissen abhielt. Jedoch haben mich diese "harten" Jahre sehr geprägt und ich habe mich immer wieder neu motivieren können. Denn die Lust auf Biathlon ist mir nie vergangen. Zum Glück, denn in der  Saison 2008/2009 ist es mir gleich zu Beginn der Weltcupsaison geglückt, auf das oberste Podest zu steigen und meinen ersten Weltcupsieg einzufahren. Mein bislang größter Erfolg gelang mir bei meiner "Halbheim- WM" 2009 im südkoreanischen Pyeongchang (der Heimat meiner Mama), wo ich mit der Silbermedaille im Sprint meine erste Einzelmedaille erringen konnte. Dazu kam dann noch die Bronzemedaille mit der Mixstaffel. Danach folgten weitere Podiumsplätze und noch zwei weitere Siege. Somit war das die erfolgreichste Saison meiner Karriere. Mit diesem guten Gefühl konnte ich mich entspannt auf die neue Saison, in der die olympischen Spiele in Vancouver das Highlight waren, vorbereiten.
Und die Saison
2009/10 ,die die letzte meiner sportlichen Zeit sein sollte, war die beste.
Mit dem Gewinn von zwei Bronzemedaillen- im Massenstart und in der Staffel- in Vancouver ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. In Oslo gelang mir der Hattrick am Holmenkollen, der mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die „kleine Kugel“ im Sprint als Disziplinsiegerin war ein weiteres Highlight der Saison.
Und in meinem letzten Rennen noch mit einer Goldmedaille bei der Mix-WM belohnt zu werden, war einfach nur zu schön, um wahr zu sein!
Der 2. Platz in der Weltcupgesamtwertung war mein krönender Abschluss!
Einfach grandios! Somit konnte ich ganz entspannt auf dem Höhepunkt meiner Karriere dem Sport „goodbye“ sagen, getreu nach dem Motto: „Wenn´s am Schönsten ist,, soll man aufhören.“
Und ich freue mich auf die Zeit nach dem Sport...

Ich mache im Moment eine Ausbildung zum AVWF- Trainer. Da geht es um das Neurocoaching. Ich betreue die Schweizer Biathlonnationalmannschaft, die seit der neuen Saison 2010/11 von meinem Ehemann, Steffen Hauswald, betreut wird. Somit sehen wir uns auf jeden Fall öfter als es die letzten Jahre der Fall ist.

In meiner Freizeit lese ich viele  interessante Bücher, die mich zum Nachdenken und Nachsinnen anregen. Wenn es die Zeit zulässt, geh ich auch  mal ins Kino- da darf von lustig, absurd bis hin zu melancholisch alles dabei sein. Vor allem mag ich deutsche Filme sehr gern. Freundschaften zu pflegen ist mir auch sehr wichtig und ich genieße gern auch mal ein leckeres Abendessen mit meinem Mann in unserem Lieblingsrestaurant.

 

www.mutpol.de

Simone - Hauswald - Biathlon - Sport - Wintersport - Sportlerin